Pozuzo

Pozuzo ist der Hauptort des gleichnamigen Distrikts in Peru. Er liegt in rund 750 m Höhe am Rio Huancabamba und hat rund 1.000 Einwohner.

 

  • Geschichte

Das Tal von Pozuzo war bereits vor der spanischen Kolonialisierung von indigenen Völkern bewohnt. Benannt ist der Ort nach dem Bach Pozuzo, einem der Quellbäche des Huallaga. Das Wort Pozuzo kommt aus der Sprache der Amuesha (Yanesha) und bedeutet „Fluss mit dem salzigen Wasser“.

 

Im Jahre 1859 wurde die „Kolonie Pozuzo“ von Tirolern, Rheinländern und wenigen Bayern gegründet. Angeworben wurden die Auswanderer von dem deutschen Forscher und Weltreisenden Kuno Damian von Schütz-Holzhausen. Leiter der Gruppe war der katholische Priester Joseph Egg aus Tirol. 1857 hatte die Gruppe, bestehend aus 180 Tirolern und 120 Rheinländern und Bayern, an Bord eines Frachtseglers von Antwerpen aus Europa in Richtung Huacho verlassen. Von diesen erreichten nur 156 Pozuzo. 1868 folgte eine zweite Einwanderergruppe.

 

Die Bevölkerung lebt überwiegend von der Landwirtschaft (Mais, Südfrüchte wie Bananen und Orangen, Kaffee, Tabak, Viehzucht und teilweise noch Coca-Anbau) und vom Tourismus.

 

Laut einem Schild am südlichen Ortseingang nennt sich Pozuzo sowohl in deutsch als auch spanisch „la única colonia Austro–Alemana del mundo - die einzige österreichisch-deutsche Kolonie der Welt“.

 

Der Ort erhielt erst seit 1975 mit der PE5NA eine Straßenverbindung. Die Straße ist unbefestigt und hat im Großen und Ganzen nur eine Fahrbahn für beide Fahrtrichtungen die oft von steilen Abhängen und Felswänden gesäumt ist - nur erfahrenen Autofahrern ist die Fahrt angeraten. Regelmäßig verkehrende Autobusse brauchen für die letzten 80 km zum Ort rund dreieinhalb Stunden. Wenige Kilometer südlich des Ortes, kurz hinter dem Weiler Prusia („Preußen“) befindet sich ein kleiner Flughafen.

 

Bild: www.Peru-Info.de (c)

Pozuzo: Auswanderer aus Tirol und Deutschland am Rande Amazoniens in Peru

Gebundene Ausgabe – 22. April 2016

Eine historische Flüchtingsodyssee: von Tirol nach Peru.

Auch aus Tirol mussten Menschen fliehen
Dass aus Tirol sowie dem heute als Einwanderungsziel so begehrten Deutschland einst viele mittelständische Bauern und Handwerker auswandern mussten, ist heute fast vergessen. Und doch

Pozuzo. Tiroler, Rheinländer und Bayern im Urwald Perus

Sondereinband – Ungekürzte Ausgabe, 2001

Am 25. Juni 1859, dem Tag des Heiligen Jakobus, feierten Tiroler und deutsche Siedler - tausende Kilometer von Mitteleuropa entfernt - die offizielle Gründung einer neuen Gemeinde. Sie waren Wirtschaftsflüchtlinge, die 1857 in die "Neue Welt" auswanderten und zwei Jahre später in Pozuzo ankamen, wo sie sich eine neue Existenz aufzubauen erhofften. Von da an waren sie Peruaner.
Elisabeth Habicher-Schwarz beschäftigt sich seit beinahe zehn Jahren mit diesem nur wenig bekannten

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