Peru - Das Land der Sonne

Republik Peru República del Perú (Spanisch) Piruw Republika (Quechua) Piruw Suyu (Aimara)

Amtssprache:                  Spanisch, Quechua, Aimara

Hauptstadt:                      Lima

Staatsform:                      Republik

Fläche:                            1 285 216 km2

Einwohnerzahl:                 > 30 000 000

Währung:                         Nuevo Sol

 

 

 

  • Grenzen

Peru, offiziell die Republik Peru, ist ein souveräner Staat im westlichen Südamerika.Der Pazifische Ozean grenzt an die Küste.

Die Länge der Landesgrenze mit Ecuador im Norden beträgt 1420 km, mit Kolumbien im Norden 1626 km, mit Brasilien im Osten 2995 km, mit Bolivien im Osten 900 km und mit Chile im Süden 160 km. Die Gesamtlänge der Landesgrenzen beträgt 7101 Kilometer.

Mit 1.285.215 km2 Fläche ist Peru nach Brasilien und Argentinien das drittgrößte Land in Südamerika. 

 

  • Landschaftszonen

Peru liegt in drei unterschiedlichen Landschaftszonen mit ihren klimatischen Besonderheiten:

  • Costa (Küste) – ca. 12 % der Staatsfläche,
  • Sierra (Anden, Hochland) – ca. 28 %,
  • Selva (Regenwald, Nebelwald) ca. 60 %

 

  • Gewässer

Größte Flüsse in Peru sind der Amazonas und seine Quellflüsse Río Apurímac, Río Urubamba, Río Ucayali und Río Marañón, außerdem die Amazonas-Nebenflüsse Napo, Putumayo und Huallaga.

Die größten Seen Perus sind der Titicacasee und der Lago Junín zwischen den Andenketten.

 

  • Nationalparks und Schutzgebiete

Die Verfassung von Peru von 1993 erkennt die natürlichen Ressourcen und die Vielfalt der Ökosysteme dieses Landes als nationales Erbe an. Schon im Jahre 1992 wurde das Instituto Nacional de Recursos Naturales als Abteilung des Landwirtschaftsministeriums gegründet. Ihm unterliegt das Sistema Nacional de Áreas Naturales Protegidas por el Estado welches eine Liste von allen Schutzgebieten Perus führt. Betreut werden die Gebiete vom Servicio Nacional de Areas Naturales Protegidas por el Estado.

Insgesamt werden 74 Gebiete mit total 195.596,2646 km² oder 15,22 % der Landesfläche Perus durch die Regierung geschützt:

  • 12 Nationalparks (Parques Nacionales (PN)),
  • 15 Naturreservate (Reservas Nacionales (RN)),
  • 9 Schutzgebiete (Santuarios Nacionales (SN)),
  • 4 Historische Schutzgebiete (Santuarios Históricos (SH)),
  • 3 Schutzgebiete für die Waldfauna (Refugios de Vida Silvestre (RVS)),
  • 2 Landschaftsschutzgebiete (Reservas Paisajísticas (RP)),
  • 6 Waldschutzgebiete (Bosques de Protección (BP)),
  • 8 Kommunale Schutzgebiete für indigene Völker (Refugios Comunales (RC)),
  • 2 Jagdschutzgebiete (Cotos de Caza (CC)) und
  • 13 weitere Schutzgebiete (Zonas Reservadas (ZR)).

Eines der bedeutendsten Schutzgebiete ist das Manú-Biosphärenreservat, das zum UNESCO-Welterbe zählt und sowohl tropische Tieflandswälder als auch Berglebensräume der Anden einschließt.

 

  • Flora und Fauna

Die Flora Perus ist sehr abwechslungsreich und vielfältig. In den trockenen und sandigen Küstenebenen wachsen nur wenige Gräser und Sträucher. In den Regenwaldregionen findet man hingegen eine große Fülle an Pflanzen. Vertreter dieser Vegetationen sind unter anderem Kautschuk- und Mahagonibäume und Vanillepflanzen. Im Hochgebirge liegt auf Grund der natürlichen Bedingungen nur eine spärliche Pflanzenvielfalt vor. Hier wachsen hauptsächlich Trockenpflanzen (Xerophyten) wie etwa Kakteen und Mesquiten.

 

 

  • Perus Nationalpflanze Cantuta

Perus Nationalpflanze ist die Cantua (Cantua buxifolia), ein zwei bis drei Meter hoher Strauch mit langen, glockenförmigen Blüten aus der Familie der Sperrkrautgewächse, der in 1200 bis 3800 Metern Höhe wächst.

 

Ebenso wie die Flora hat auch die Tierwelt Perus eine große Vielfalt zu bieten. In der Küstenebene und auf den Küsten vorgelagerten Inseln leben Möwen und Seeschwalben, Eidechsen, Skorpione, Robben und Pinguine. In den peruanischen Küstengewässern findet man unter anderem Sardinen, Hummer, Makrelen sowie etwas 30 Wal- und Delfinarten. Der Peruanische Schnabelwal (Mesoplodon peruvianus), wurde hier 1991 entdeckt Tiere der fruchtbareren Regionen im Osten sind beispielsweise Gürteltiere, Alligatoren, Jaguare, Pumas, Papageien und Flamingos. In der Gebirgsregion leben die höckerlosen Kamele wie z. B. das Lama und Alpaka. Das Nationaltier Perus, den roten Felsenhahn (Rupicola peruviana), findet man im Manu-Nationalpark.

 

  • Administrative Gliederung

Peru ist in 24 Regionen (Departamentos) und der konstitutionellen Provinz Callao, 195 Provinzen (Provincias) und 1828 Bezirke (Distritos) gegliedert. Allerdings gibt es bei den Bezirken nur 15 % mit einem genauen Grenzverlauf und bei den Provinzen sind es nur 12. Seit der Regionalisierung des Landes im Jahre 2002 sind die Departamentos Selbstverwaltungseinheiten mit direkt gewählten Organen. Die ersten landesweiten Regionalwahlen fanden im November 2002 statt. Geplant war auch die Gliederung des Landes in Regionen (Regiones). Bei einem Referendum am 30. Oktober 2005 sprachen sich 78 Prozent der Bevölkerung von 16 Departamentos gegen ihre Zusammenlegung zu fünf Regionen (Norte, Nor Centro Oriente, Ica-Huancavelica-Ayacucho, Cusco-Apurímac und Arequipa-Puno-Tacna) aus.

 

  • Sehenswürdigkeiten

Ökotourismus bietet sich an, da es viel unberührte Natur gibt, vor allem im Andentiefland im Osten des Landes. Die Anden bieten Wanderungen bei Huaraz und Cusco sowie Machu Picchu, wichtigstes Tourismusziel Südamerikas. Der Colca Canyon nördlich von Arequipa ist ein beliebtes Trekkingziel. In den letzten Jahren hat sich auch Amazonien rund um die Stadt Iquitos als attraktives Reiseziel entwickelt. Auch der Titicacasee ist ein touristisches Highlight.

Das Land ist mit einem dichten Straßennetz gut erschlossen, doch abseits der wichtigsten Verkehrsrouten sind die meisten Straßen nicht asphaltiert, rumpelig und in der Regenzeit häufig unpassierbar. Auch die Gebirgslage und die großen Entfernungen können das Reisen auf dem Land beschwerlicher als in Europa machen.

 

  • Sprachen

Peru war vor der Eroberung ein mehrsprachiges Land. Seit 1985 sind Spanisch, Quechua und Aymara offizielle Amtssprachen. Seit 2015 gibt es offiziell 24 Muttersprachen.

- Spanisch 80,3%

- Quechua 16,2%

- weitere Sprachen 3%

- Fremdsprachen 0,2%

 

  • Religion

- Katholisch: 89,03%

- Evangelisch: 6,73%

- Andere Religionen: 2,56%

- Jede Religion: 1,65%

Peru ist ein natürliches religiöses Land mit einer Vielfalt von Überzeugungen. Viele Feste und Rituale zeigen die freie Ausübung der Religionen.

 

  • Feiertage

Neben lokalen Erntedank- und Patronatstagen gibt es folgende offizielle Feiertage:

  • 1. Januar: Neujahr
  • Februar/März: Carnaval (jeden Sonntag)
  • März/April: Ostern (Gründonnerstag (Jueves Santo) bis Ostersonntag)
  • 1. Mai: Dia de los Trabajadores (Tag der Arbeiter)
  • Mai/Juni: Dia del Corpus (Fronleichnam)
  • 14. Juni: Dia de los Campesinos (Tag der Bauern)
  • 29. Juni: El Día de San Pedro y San Pablo (St. Peter und Paul)
  • 28. Juli: Unabhängigkeitstag
  • 29. Juli: Nationalfeiertag
  • 15. August: Virgen de la Asunción (Mariä Himmelfahrt)
  • 30. August: Santa Rosa de Lima (Tag der Heiligen Rosa von Lima)
  • 8. Oktober: Tag der Marine
  • 1./2. November: Allerheiligen
  • 8. Dezember: Virgen de la Concepción (Fest der Unbefleckten Empfängnis)
  • 25. Dezember: Weihnachten
  • 31. Dezember: Noche de San Silvestre (Silvester)
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Peru

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