Wie Mann in zwei Tagen zum Fischesser wird Teil 2

16. Apr 2017

Gut geschlafen? Si mi amor. 

 

So fängt der Tag doch richtig gut an. Ich komme mir vor wie im Urlaub. Wo war ich eigentlich stehen geblieben? Ach ja, beim Fischessen. Nein, erst mal Fruehstueck ohne Fisch. Dafür mit löslichen Kaffee. Dabei gibt es so guten Kaffee hier. Ich muss mal shoppen gehen. 

 

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass mir ein ereignisreicher Tag bevorsteht. Es hieß nur, dass wir einkaufen auf dem Markt. Hier mercado genannt. Ja, am Samstag, also morgen, kommt die ganze Verwandtschaft zu Mary und es gibt Reis mit Humita und Fleisch. Endlich Fleisch. Aber erst morgen.

 

Mit dem Mototaxi, bei meiner Größe nicht gerade bequemes Fortbewegungsmittel, wurden wir zum ersten mercado gequält. Dort sollte es Fleisch geben. Es gab aber keines und so wurde es für den nächsten Tag bestellt. Und hier kommt das Nichtfassbare für einen Mitteleuropäer. Von Kühlung ist nichts zu sehen. Es ist 28 Grad kühl und der Fisch und die geköpften Hühner lächeln mich nur so an. Kaum vorstellbar, dass diese Sachen gegessen werden. Auf der anderen Seite leben in Lima viele Millionen Einwohner und sie leben immer noch. Trotzdem ist es besser, wenn man sich nicht an den Anblick erinnert, wenn gegessen wird. 

 

Ja, Fleisch bestellt und weiter zum nächsten mercado. Patty sagt noch, dass er billiger ist und setzt sich ab. So war ich nun mit zwei hermanas unterwegs. Diesmal mit einem Bus. Und Bus fahren ist auch so ein Abenteuer. Nie im Leben würde ich allein irgendwo hin finden. Aber wir sind angekommen, denn meine hermanas wissen, wo es langgeht. Neuer mercado neue Aufgabe. Vier Kilo Mais, der Mais muss vom Kolben schon getrennt sein, und Maiskolbenblätter für viele viele Humitas. Es ist Feiertag und so sind sehr wenige Händler bereit vier Kilo für einen niedrigen Preis zu machen. Das heisst, es müssen mehrere Händler gefunden werden, damit die vier Kilo zusammenkommen. Gefühlte drei Stunden später hatten wir alles beisammen. Mit dem Bus ging es wieder zurück nach Pacas Majo. So hört sich die Haltestelle an, an welcher wir immer aussteigen. 

 

Nun kommt das nächste Problem. 14 Uhr ist Essen bei Ethel angesagt. Wir haben 20 Minuten für Duschen und die Fahrt dorthin. Normale Fahrzeit mit dem Bus eine Stunde y media. Mich ärgert das. Zu meiner Frau sage ich immer: eine viertel Stunde vor der Zeit ist des Torstens Pünktlichkeit. Tja, wie sagte die liebe Patty an diesem Tag mehrmals: Du bist ein Latino.

 

Der Neulatino und seine liebe Frau und noch zwei hermanas fahren mit dem Taxi nach San Felipe in Carabayllo. Natürlich waren wir zu spät. Aber kein Problem, es kamen noch einige viel später. Ich möchte hier keine Namen nennen, denn es sind immer die Gleichen.

 

Nach einem herzlichen Empfang gab es endlich etwas zu essen. Papa rallena. Ein leckerer Kartoffelklopps mit Füllung. Und da es kein Fleisch gibt, war die Füllung Fisch. Die Frage nach dem Namen des Fisches stellt sich hier nicht, da ich davon eh keine Ahnung habe. Meine Frau sagt mir gerade, das es Thunfisch war. Wieder eine neue Erfahrung. Geschmeckt habe ich es nicht. Wie schon gestern, gabe es auch heute zwei Gerichte. Das Zweite war ein Teller mit vielen Köstlichkeiten aus dem Meer. Nur gut, dass ich die Schwanzflosse des Fisches bekommen habe. Es ist nicht einfach jemanden in die Augen zu schauen und dann zu essen. Das macht man nicht. Oder. Fischessen Teil Zwei. An den Fisch habe ich mich rangetraut und er schmeckte auch gut. Chachemas nennen ihn die Heimischen. Bisher konnte mit niemand sagen, was das fuer ein Fisch ist. Auch Google und Wikipedia geben mir wenig Auskunft. Kann auch sein, dass ich zu faul war mehr zu recherschieren. Die Muscheln und Krebse und so etwas konnte ich erfolgreich weiter geben. Das hebe ich mir auf für das nächste Mal. Denn wenn das so weiter geht, dann werde ich in Deutschland nur noch Fisch essen. Ist doch viel zu gesund.

 

Leider konnten wir nicht lange bleiben, da das nächste Essen bevorstand. Unser Essen. Und das muss vorbereitet werden. Ich armer Kerl, bin im Urlaub und muss schaffen. 

 

Wieder bei Mary angekommen ging es auch gleich ans Werk. Humita heisst unsere Speise. Wir haben das bei Rosine (wie meine liebe Frau so schoen sagt) gesehen, als er einem Chilenen half wieder auf die Beine zu kommen.

Zutaten(nur die, die ich gesehen habe und auch kenne:

Mais

Koreander

Zwiebeln 

Aji Amarillo,

Lauchzwiebeln,

Salz,

Schweiss

?????

 

Das Alles musste durch den Fleischwolf. Natürlich keinem elektrischen. Hier war Mannkraft gefragt. Gefühlt drei Stunden drehte eine hermana und ich. Danach war ich Schwarzenegger in seinen jungen Jahren. Mary meinte nur, dass wohl etwas Schweiss mit in die Schüssel geflossen ist. Ich habe natürlich dementiert. Ist auch egal, das Ergebnis hat gestimmt. Im Anschluss wurde der Brei in Maisblätter gegeben und diesen verschnürt. Ihr muesst auch das vorstellen wie bei einer Kohlroulade. Ab in den Topf, Maisblätter am Boden nicht vergessen und dann kochen lassen. Wie lange? Keine Ahnung. Ich kann ja nochmal nachfragen.

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