Ein Fest mit unter Freunden

25. Aug 2016

Wir waren beim Kaffee stehen geblieben. Ich habe heute nikaraguanischen gekostet und brasilianischen. Der Punkt geht an Brasilien. Was nichts heißen soll, denn die Nikaraguaner haben sehr sehr sehr viel Wasser genutzt. Ich konnte einfach nichts schmecken. Kommen wir vom Kaffee zum Alkohol. Ich trinke ja keinen. Nur mal ab und zu :) . Wir probierten Nivalibre und Caipirinha. Sorry Nicaragua, der Punkt geht leider wieder nach Brasilien. Vielleicht lag es daran, daß ihr zu wenig Rum in meine Mischung gemacht habt. Für den Preis hätte es etwas mehr sein können. Egal, ich werde wieder probieren.

 

Wo habe ich denn eigentlich probiert? Ja natürlich, in Hannover war es. Dort haben sich Lateinamerikaner, Deutsche, Europäer, Weiße, Schwarze, Braune, Gläubige und Nichtgläubige getroffen, um ein Fest zu feiern.

 

V. Plaza Cultural Iberoamerica

 

Vorstellung von 16 Ländern

typische Gerichte

Live Bühne

 

So stand es auf dem Plakat, Werbezettel. Hört sich langweilig an. War es aber nicht.

Jetzt fange ich mal von vorne an:

 

Vor ca 2 Monaten erzählte mir mi gran amor Patty, daß am 20. August eine Fiesta Latina in Hannover ist. Sie fragte mich, ob ich mitkomme. Ich sagte zu, wenn ich pobre hombre nicht arbeiten muß. Ich mußte nicht arbeiten. Also kein "pobre".

 

Bremerhaven, 20.August 2016, 8.28 Uhr, wir sitzen im Zug nach Bremen. Die kleine Bremer/Bremerhavener Latino Gruppe traf sich zu dieser Exkursion. Die Bremer würden wir in Bremen treffen. Liegt ja auf dem Weg. Da ich wenig geschlafen habe, war vielleicht nervös, wollte ich erst einmal Ruhe haben. Denkste!

 

Das Erste, was passiert ist:

Flasche aufmachen und auf den Geburtstag von zwei jungen Damen trinken. Und bei einem Glas ist es nicht geblieben. So waren wir schnell in Bremen. Dort stiegen wir in den Zug nach Hannover. Die B/B Latino Gruppe wurde größer. Schade nur, dass unter den ca gefühlten 50 Personen nur zwei Männer befanden. Oder auch nicht schade, der Tag sollte nicht langweilig werden. :)

 

Im Zug nach Hannover waren die Getränkevorräte unerschöpflich und so kam es, wie es kommen mußte. Wir waren schnell in Hannover.

 

Auf dem Vorplatz an einem Reiterdenkmal (Ernst August) mußten dann erstmal Fotos gemacht werden. Viele Fotos. Fotos sind nach Tanzen und Feiern das wohl größte Hobby der Latinos. Das Schöne daran ist, sie können sich in Pose schmeißen, ohne lächerlich zu wirken.

 

Und wie der Zufall das so will, war da noch ein Pokemon. Also wieder Fotos, Fotos, Fotos. Der arme Kerl war mit seinen Freunden auf Junggesellenabschied unterwegs und mußte unbedingt die B/B Latino Gruppe vor dem Hauptbahnhof in Hannover treffen.

 

Bis zur Kirche, Basilika St. Clemens-Hannover, sollten wir einen Fußweg von ca 15 Minuten zurücklegen. Jetzt kommt es zum Unterschied zwischen Latinos und Deutschen. Die Deutschen schaffen das in 12 Minuten, die Latinos brauchen 45 (gefühlt 90). Da ein Foto, da eine Toilette, da ein Einkaufsladen. Unglaublich, was es auf so einer kurzen Strecke alles zu erkunden gibt. Mein Freund, Onkel Julio hat es sich nicht nehmen lassen, eine riesige Melone und Weintrauben zu kaufen. Er wußte wohl nicht, daß er Beides den ganzen Tag tragen muß. Aber dazu später.

 

Pünktlich kam die B/B Latino Gruppe am Festplatz an. Und nun kommen ich endlich auf Peru zu sprechen.

 

Für die Messe in der Kirche wurden Fahnenträger gesucht. Und meine süße Patty hat sich sofort gemeldet. Ja, und wassoll ich schreiben? Sie hat sich natürlich die Peruanische Bandera geschnappt. Leider hat sie sich immer hinter den anderen Fahnen versteckt! (Baby, das ist broma)

 

Die Messe an sich war um einiges lockerer, als bei deutschen Gottesdiensten. Ohne aber das Protokoll zu verlassen. (Was schreibe ich da wieder. Ich habe doch gar keine Ahnung von Gottesdiensten.) Auf Grund der Tatsache, dass die meisten Beteiligten spanisch sprachen, war es mir nicht möglich ihnen zu folgen. Somit hatte ich Zeit die Personen zu beobachten.

 

Und dann das.

 

Für einen Leihen ist es schwierig, worum es eigentlich bei den Messen geht. Bisher hat mich das auch wenig interessiert. Mit der Zeit (eineinhalb Jahre) war mir ein gewisses Grundverständnis zueigen geworden. Und das hätte ich nie für möglich gehalten. Da stand ein Priester (einer von fünf) doch wirklich hinter dem Altar und filmte mit dem Handy. Gut zu wissen, daß die katholische Kirche doch nicht so konservativ ist, wie einige Leute (so auch ich) denken.

 

Wie geschrieben, der Gottesdienst war eine gute Abwechslung von Kultur und Glauben. Sensationell ist für mich immer wieder die Akkustik, welche diese Bauwerke hergeben. Die Gänsehaut war zwischendurch zu gegen.

 

Gänsehaut war nach der Messe nicht mehr zu spüren, aber dafür kam Hunger auf. Und meine gran amor Patty ging es nicht anders. Also auf nach Peru. Zum Stand von Peru. Arroz con Pollo. Kenne ich, esse ich. Ich habe gegessen. Leider geht dieser Punkt nicht nach Peru. Peru hat aber noch viele Chancen.

 

Denn als kleiner Absacker sollte dann der Höhepunkt dieses Tages fü mich kommen.

 

Einen Pisco Sour trinken.

 

Ich bestellte diesen und war entsetzt. Schade! Gerade hier hätte man gute eine gute Werbung für dieses eigentlich leckere Getränk machen können: Schade!

 

Nun wieder zum Fest. Der Festplatz füllte sich allmählich mit vielen Menschen und hier muß ich mal die Weitsicht der Latinos loben, die ganz spontan drei Tische vor der Messe als reserviert gekennzeichnet haben. Irgendwie erinnerte mich das an einen Strandurlaub mit vielen deutschen Gästen. Es hatte auch sein Gutes, denn so mußte ich pobre hombre nicht stehen. Das ist auch wieder Quatsch. Denn wer die Latinos kennt,der weiß, dass sie nicht lange sitzen können. Von der Bühne wurde gut eingeheizt und die Mädels müssen natürlich tanzen.

 

Während dieser Zeit hatte es sich Julio wohl anders überlegt. Kurzer Hand besorgte er sich ein Messer und lies die Melone zuschneiden. Auch hier wieder Weitsicht. Er wußte vorher, dass es auf diesem Fest keine Melonen gibt. :) Die Mädels dankten es ihm und zum Dank brauchte er das schwere Teil nicht zum Bahnhof zu tragen.

 

Zum Bahnhof. Nach einem Fest mit mehr Höhen als Tiefen, nahm die B/B Latino Gruppe Abschied und Kurs Richtung Bahnhof. Über die Zugfahrt weiß ich nicht mehr viel. Ich habe geschlafen.

 

Gute Organisatoren, gutes Wetter, aufgregende Menschen. Ich fand es gelungen und schön. Wenn ich pobre hombre im nächsten Jahr nicht arbeiten muß, dann werdeich mit mi gran amor Patty auf jeden Fall wieder begleiten.

Ein Fest mit unter Freunden

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