Peru, Peru, wir fahren nach Peru - Peru vom 22.11. bis 09.12.2017

Wir haben ein Ziel auf unserer Bucket-List. Eigentlich eins von vielen … Einmal zum Machu Picchu. Die Idee wird akuter, als ich bei Aldi einen Reiseprospekt sehe, in dem eine tolle Reise angeboten wird. Halb Südamerika in 14 Tagen. Wir haben keine asiatischen Wurzeln und entscheiden, daß jede Destination eigentlich eine Reise für sich ist und die Idee, endlich Peru und Machu Picchu zu verwirklichen, ist geboren. Wir schauen uns Rundreisen durch Peru an, um ein Gefühl für Ablauf und Entfernungen zu bekommen. Man hat mehrere Optionen, aber nur eine kommt für uns in Frage. Wir fahren nicht in einer Reisegruppe (Hummeldumm läßt grüßen) und auch nicht mit Rucksack und öffentlichen Verkehrsmitteln. Aus dem Alter sind wir raus. Wir schlafen auch nicht in Hostels und wir wollen wie immer mit dem Auto reisen. An die Jahreszeit sind wir ja gebunden. Ab Mitte November können wir starten. Dann hat in Peru schon die Regenzeit angefangen. Also zuerst zum Machu Picchu, bevor es dort nur noch regnet. Im Nachhinein vielleicht doch nicht so schlau, weil man von Sea-Level auf über 3500 m ü.M. kommt. Aber da müssen wir durch. Wir arbeiten eine Reiseroute mit Hilfe eines Reiseführers und Routen im Internet für uns aus, buchen unsere Flüge und einen Inlandsflug. Das Auto und 2 Hotels (weil es mehr nicht gab) buchen wir über unser Reisebüro. Mit der Einwegmiete ist das Auto nicht ganz günstig. Wir möchten aber nicht auf einen 4WD verzichten und nehmen es als gegeben hin. Ich versuche noch flott mit Hilfe einer App ein paar Brocken spanisch zu lernen. Wenigstens müssen wir nicht verhungern. Unseren Ausflug zum Machu Picchu buche ich mit Hilfe einer Agentur in Cusco. Juan Carlos von GoGetPeru macht gute Arbeit. Wir haben nur Mastercards und den Eintritt, die Zug- und Busfahrt kann man nur mit VISA buchen. Er organisiert uns noch einen Guide für den Tag am MP. Nach und nach reserviere ich die Hotels. So ziemlich alle schicken eine E-Mail, ob wir vom Busbahnhof abgeholt werden möchten. Natürlich nicht, haben wir doch ein Auto. Wir bekommen eine E-Mail vom Hotel in Ollantaytambo. In Deutsch. Der Besitzer freut sich, die ersten Sauerländer in seinem Hotel begrüßen zu können. Karl-Heinz aus Düdinghausen. Ca. 25 km von uns entfernt. Wir mailen hin und her und Kalle gibt uns wertvolle Tips über Land und Leute. Ich frage ihn, ob er einen Wunsch aus der Heimat hat. Ja, Veltins-Bier. So reisen später 5 Dosen frisches Veltins mit uns im Gepäck. Nachdem wir gegen Gelbfieber, Cholera, Tollwut und Erdbeben geimpft sind und Erny noch schnell am Herz operiert wird, kann es losgehen. Peru, wir kommen.

  • 22.11.2017

Wir stehen mitten in der Nacht auf und fahren um 3.00 Uhr gen Düsseldorf. Unser Flug geht mit KLM
um 8.15 Uhr nach Amsterdam. Gegen 6.00 Uhr treffen wir den Valet-Parking-Mann, der unser Auto
übernimmt. Klappt immer gut, wir haben das schon öfters gemacht. So muß man nicht noch früher
aufstehen, um zum Parkplatz zu fahren. Bei einem frühen Flug sehr angenehm.
In Amsterdam haben wir bis 12.35 Uhr Zeit für den Weiterflug nach Lima. Zeit genug, um erstmal zu
frühstücken. Dann ist boarding. Wir haben Plätze in der Economy Comfort Class. Beinfreiheit ohne
Ende, aber breiter hätte ich nicht sein dürfen, sonst hätte ich nicht in den Sitz gepaßt. Ich bin
festgekeilt und rutsche so wenigstens nicht raus… 13 Stunden können ganz schön lang sein. Die Filme
sind nicht der Knaller, also lese ich viel und schlafe ein bisschen.

 

Die Einreise in Peru ist schnell gemacht und die Koffer auch bald da. Während ich auf die Koffer
warte, melkt Erny schon mal einen der Geldautomaten, die praktischerweise an den Kofferbänder
sind. Als wir rauskommen, stehen gefühlte 1.000 Leute in der Ankunftshalle. Viele mit Schildern von
Hotels und Fahrunternehmen. Aber auch die komplette Verwandtschaft, um Familienangehörige
abzuholen. Für uns sollte auch so ein Schild da sein. Mit dem Hotel war eine Abholung vereinbart.
Wir laufen 3x den Spalier auf und ab. Man hält uns freudig die Schilder entgegen. Nichts. Irgendwie
müssen wir in die Stadt. Erstmal raus. Wie Motten ums Licht umschwärmen uns die Taxifahrer. Wir
entscheiden uns für einen seriös wirkenden jungen Mann im schwarzen Anzug, der am
penetrantesten an unseren Fersen hängt. Hat er sich verdient. $30 kostet die Fahrt in den Stadtteil
Miraflores. Hier werden wir zum ersten mal Zeuge der sagen wir mal kreativen Fahrweise der
Peruaner. Noch lachen wir, in ein paar Tagen sind wir Teil dieses Verkehrs-Chaoses.

 

Dann sind wir im Hotel. Das Dazzler in Miraflores. Man sagt uns, unser Fahrer wartet noch am
Flughafen. Ich erkläre genervt, daß wir ein öfteres an den Wartenden vorbei gegangen sind und
niemand dort mit einem Schild gewartet hat. Zur Entschädigung bekommen wir die Fahrt zurück zum
Flughafen kostenlos. Geht doch.


Das Zimmer ist schön groß und wir können am nächsten Morgen über die Dächer von Miraflores bis
zum Meer blicken. Im Hotelrestaurant essen wir noch eine Kleinigkeit, trinken unseren Begrüßungs-
Pisco Sour und gehen dann ins Bett. Gute Nacht, Lima !

 

  • 23.11.2017

Wir wachen um 5.30 Uhr. Jetlag sei Dank. Wir dösen und lesen noch und sind um 8.00 Uhr
frühstücksbereit. Ein schönes Frühstücksbuffet erwartet uns.

 

Erny ist der Map-Man. Die Altstadt von Lima steht auf unserem Programm für heute. Map-Man
schaut sich die Karte und sein Navi auf dem Handy an. Ca. 5 km, die können wir laufen. So sehen wir
was. Es ist bewölkt wie wohl oft in Lima. Joggingschuhe an, Jacke brauchen wir nicht, dann geht’s los.
Eher zufällig kommen wir an den Ausgrabungen einer Ziegelpyramide vorbei. Wir wollen ja in die
Altstadt und gehen nicht rein. Wir laufen und laufen. Und werden ständig von Taxi-Fahrern
angehubt, denn hier laufen sonst keine Touristen. Die Wolken verziehen sich, die Sonne kommt raus
und brennt auf unserer Haut. Wir laufen und laufen. Brennend heißer Wüstensand… Nein, nur
Asphalt, aber das reicht.

Nach 5 km immer noch keine Altstadt in Sicht. Die Entscheidung fällt nicht schwer ein Taxi zu
nehmen. Wir schauen, daß wir nicht ein allzu abgewracktes anhalten. Übrigens sind in den Städten
ca. 90% der Fahrzeuge Taxen. Mit dem fahren wir immer noch 15 Minuten, bis wir unser Ziel erreicht
haben. Wir lassen uns zum Plaza Mayor oder Plaza de Armas, das Herzstück jedes Ortes, fahren. Auf
dem Weg dorthin bekommen wir die Plätze und Gebäude erklärt.

 

Hier gründete Francisco Pizarro im Jahr 1535 Lima und somit ist der Plaza de Armas der älteste Platz
der Stadt. Hier befindet sich die Kathedrale, der Palast des Bischofs und der Präsidentenpalast. Alles
sehr schön anzusehen. Vor allem die hölzernen Balkon, die für Limas Altstadt bekannt sind. Hier ist
viel los. Touristen, Schulklassen, Händler, Fotografen. Es gibt viel zu sehen.

Es wird Zeit für einen Imbiss. Wir landen in einem Restaurant, in dem nur Einheimische sind. Ich
ermuntere Erny Cheviche zu testen. Das ist roher Fisch in Zitrone mariniert. Ich esse Hähnchen, ich
riskiere nichts, probiere aber den Fisch. Es ist nicht unsere erste Wahl. Gut, kann man einen Haken
dran machen. Wir haben es getestet.
Wir schlendern weiter durch die Straßen und erreichen den Plaza San Martin. 1998 wurde der Platz
zum Weltkulturerbe UNESCO ernannt. Es ist ein schöner Platz mit wichtigen Gebäuden und
Denkmälern. In der Mitte steht ein Denkmal für den Befreier von Peru, José de San Martin. Wir
sitzen auf einer der zahlreichen Bänke und schauen uns das Treiben an.

Am nächsten Plaza, dem Plaza Grau, trinken wir erstmal in einem Einkaufszentrum einen Frappuccino
bei Starbucks. Auch hier stehen wieder schön alte Gebäude wie der Justizpalast und etliche Museen.

Wir sind viel gelaufen und brauchen eine Pause im Hotel. Mit dem Taxi fahren zurück in unseren
Stadtteil Miraflores. Ich bin froh, daß der Taxi-Fahrer den Weg kennt und Map-Man Pause hat… für
umgerechnet 5,- € sind wir schnell in der waagerechten, können unsere Füße hochlegen und den
Sonnenbrand pflegen.
Später haben wir keine Lust mehr irgendwo hinzugehen, essen sehr gut und nett im Innenhof
unseres Hotel und sitzen noch einige Zeit mit einem Schlummertrunk draußen . Gute Nacht, Lima !

Peru

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Haben sie schon von Peru gehört?

Peru - Land der Inkas

Meine Damen und Herren,

wir laden sie in ein fernes und geheimnisvolles Land ein.

Peru ist ein Land mit vielen Landschaften, Sprachen, Kulturen und einer langen Tradition. Die Vielfalt ist so reich, dass sie keine Zeit haben werden, alles zu entdecken. Es wird ein Erlebnis werden, das Land der Inkas zu erkunden. Also auf zu Abenteuer, Rätsel, Natur, Charme und Spaß.

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Te apasiona la aventura?

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Oíste hablar de un País llamado Perú?

Perú tierra de Incas!!!!

Si señores,

esa tierra lejana y misteriosa que aun no conoces pero que al descubrirla te (transportara) hará viajar a los inicios de su historia. El Perú es un país con muchos paisajes, lenguas, cultura, tradición, su diversidad es tan rica que te faltaría tiempo para conocerla. Te invito a recorrer esta hermosa tierra una experiencia inolvidable llena de aventura, misterio, naturaleza, encanto y diversión.